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Beifuß

  • Herkunft: Osteuropa
  • Inhalt: 20 g | Nachfüllbeutel: 30 g
  • Verarbeitung: Geschnitten
  • Aromen: würzig-bitter, eukalyptusartig, pinienartig

Beifuß gehört zu den klassischen und traditionellen Kräutern der europäischen Küche. In Deutschland kennt man es als würzende Zutat für die Weihnachtsgans, weshalb man es auch Gänsekraut nennt.

Händler BEIFUSS-KRAUT NACHFÜLLPACKUNG 30g

CHF5.50Preis
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Kategorie
  • Beifuß macht fette Speisen, wie Gans, Aal, Ente, aber auch Kohlspeisen, nicht nur leckerer sondern macht sie auch besser bekömmlich. Es schmeckt würzig bitter mit einer kräuterigen Eukalyptusnote und wird von Aromen von Menthol und pinienartigen Holznoten abgerundet.

    Unser Beifuß-Kraut wird schonend getrocknet und landet geschnitten in unseren Keramiktöpfen. So kann man ihn das ganze Jahr genießen und hat ihn immer griffbereit.

     

    Wissenswertes

    Heute kann man nicht mehr feststellen, woher Beifuß genau stammt. Die Menschen haben ihn in fast der gesamten nördlichen Hemisphäre verbreitet und kultiviert. Was man aber weiß ist, dass man ihn bereits in der Antike kannte, woher wahrscheinlich auch der heutige Name stammt: Der römische Gelehrte Plinius berichtet nämlich, dass sich die Legionäre bei längeren Märschen Beifuß um die Füße und einzelnen Zehen wickelten und in die Sandalen stopften, da sie sich dadurch mehr Ausdauer erhofften. Im Mittelalter galt es als Hexenkraut - sowohl gegen Hexerei als auch als Zutat bei Ritualen. Der Brauch der Johannisnacht (24. Juni) stammt ebenfalls noch aus dem Mittelalter. In dieser Nacht bindet man sich ein Säckchen mit Beifuß an den Gürtel, springt durch das Feuer und wirft das Säckchen danach in die Flammen. So glaubte man sich vor Krankheiten bis zur nächsten Johannisnacht zu schützen.

    Die Stadt Tschornobyl heißt, aus dem ukrainischen übersetzt, Beifuß.

    In Asien ist eine botanisch verwandte Art von Beifuß verbreitet, die unter dem Namen Yomogi vor allem in der japanischen Küche verwendet wird.

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