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Muskatnuss

  • Herkunft: Südostasien
  • Inhalt: 10 Stück, 45 g | Nachfüllbeutel: 10 Stück, 45 g
  • Verarbeitung: Ganz
  • Aromen: holzig, anisartig, Nelke, Pinien
  • Ebenfalls enthalten in: Allerlei für Debbekooche, Baharat, Carib Jerk Rub, Tandoori Masala, Veggie BBQ Rub, Kürbissalz, Kürbiskuchengewürz, Chai Gewürz

Kaum ein anderes exotisches Gewürz hat sich so blendend in die deutsche und europäische Küche integriert: Die allseits beliebte Muskatnuss. Sie ist die Frucht des Muskatnussbaumes, die an Aprikosen- oder Pfirsichkerne erinnert. Sie findet sogar Verwendung beim Aromatisieren von Tabakwaren, Herrendüften oder Likören. Wir verwenden Muskat aber doch am liebsten zum Verfeinern von tollen Gerichten.

Händler MUSKATNUSS 20g

CHF12.20Preis
Mwst.
Kategorie
Stk.
  • Ihr warmes holziges Aroma wird perfekt durch feine Noten von Anis, Nelken und Piniennadeln ergänzt. Die Nuss verfügt über ein breites Aromenspektrum, das sie unfassbar vielseitig einsetzbar macht. Gerade in der deutschen Küche kennen wir Muskat vor allem als letzten Schliff an Kartoffelpürees, Blumenkohl und Spargel, Eierspeisen wie Omelettes und natürlich im klassischen Kartoffelgratin.

    Unsere Muskatnüsse werden schonend verarbeitet und stecken voller ätherischer Öle. Zudem hält der Keramiktopf die Nüsse lange frisch und aromatisch. Am besten reibt man sie erst gegen Ende des Garprozesses oder direkt beim Servieren über die Speisen, so entfaltet sich das Aroma am besten.

     

    Wissenswertes

    Der Muskatnussbaum wurde als erstes auf den Banda-Inseln im Pazifik, die ein Teil der Molukken sind, bei Indonesien entdeckt. Bis dato waren die Inseln das einzige natürliche Vorkommen des Muskatnussbaumes, was sich die kurz darauf folgenden Kolonialherren zu Nutze machten. Die Muskatnuss war bereits seit etwa dem 11. Jahrhundert in Europa durch die Araber bekannt, die jedoch ein großes Geheimnis aus dem Ursprung machten. Die Holländer drangen in den Pazifik vor und installierten ab dem 17. Jahrhundert eine Schreckensherrschaft über den Banda-Inseln und kontrollierten vollständig das selbst errichtete Muskatmonopol, das dem über 100-jährigen Nelkenmonopol folgte. Der Preis für die Muskatnuss stieg daher ins unermessliche. Adelige und reiche Kaufleute trugen fortan Muskatnüsse in Ledersäckchen als Statussymbol bei sich und würzten zu Tisch Wein und Bier.

    Die Engländer stießen ebenfalls im 17. Jahrhundert in den Pazifik vor und führten mit den Holländern einen mehrjährigen Krieg um die Banda-Inseln, dem fast die gesamte bandanesische Bevölkerung von etwa 15.000 Menschen sowie sämtliche britische Garnisonen zum Opfer fielen. Unglaublich: Die Muskatnuss hatte indirekte Auswirkungen auf die britische Politik im damaligen Nordamerika. Um den verlustreichen Streit um die Inseln zu beenden, einigten die Briten sich 1667 mit den Holländern und tauschten die Pazifik-Insel Run gegen eine Kolonie der Holländer, die vor der nordamerikanischen Küste lag: Die Insel Manhattan.

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