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Weißer Pfeffer

  • Herkunft: Indien
  • Inhalt: 80 g | Nachfüllbeutel: 100 g
  • Verarbeitung: Ganz
  • Aromen: Mildes Aroma, intensive Schärfe, süßliche Noten
  • Ebenfalls enthalten in: Quatre Épices

Unser Weißer Pfeffer kommt aus Indien, dem Ursprungsland des Pfefferbaums, und ist neben dem Schwarzen Pfeffer, aus dem er gewonnen wird, die bekannteste Pfeffersorte.

Händler WEISSER PFEFFER NACHFÜLLPACKUNG 100g

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  • Er hat ein milderes Aroma als Schwarzer Pfeffer, dafür ist er aber wesentlich schärfer. Der intensive pfeffrige Geschmack hält lange an, breitet sich streng und kühl im Mund aus und entwickelt im Abgang eine leicht süßliche Note. Weißer Pfeffer sollte am besten immer dort eingesetzt werden, wo eine besondere Schärfe gewünscht ist, wie in hellen Saucen und zu hellem Fleisch, wie Geflügel oder Kalb. Ebenso passt er hervorragend zu säuerlichen Salatdressings. Weißer Pfeffer liebt alle Gewürze.

    Unser Weißer Pfeffer wird aus vollreifen und geschälten Pfefferbeeren hergestellt. Schonend verarbeitet und getrocknet kommt nur die beste Qualität in unsere Keramiktöpfe. Man kann ihn zum Kochen oder zum Nachwürzen am Tisch verwenden. Zerkleinert wird er am besten durch eine Gewürzmühle oder frisch im Mörser. Mit Hilfe unserer P&S Tischschälchen fällt das Nachwürzen per Hand besonders leicht.

     

    Wissenswertes

    Der Aufwand Weißen Pfeffer herzustellen ist relativ hoch. Die vollreifen schwarzen Pfefferbeeren werden geerntet, in Stoffsäcke gefüllt und danach bis zu zwei Wochen in Wasser eingeweicht. Durch diesen Vorgang löst sich der Kern von der äußeren Hülle, der dann unter der Sonne getrocknet wird.

    Der Pfefferstrauch stammt ursprünglich vom Hinterland der südwestindischen Malabar-Küste und wurde bereits in der Sanskrit-Literatur, welche die vedische Literatur um 1000 v. Christus ablöste, erwähnt. Indische Missionare verbreiteten im Verlauf des ersten Jahrtausends n. Christus in Südostasien. Die Malabar-Küste wird auch Pfefferküste genannt, da sie als Wiege des Pfeffers gilt.

    In Europa lernte man Pfeffer im hellenistischen Zeitalter (ca. 330 v. Chr.) kennen, als er durch die arabischen und venezianischen Kaufleute eingeführt wurde. Das Handelsmonopol der exotischen Gewürze, wie auch Pfeffer, durch die Araber und Venezianer, bestand bis ins 15. Jahrhundert. Bis das Königreich Spanien einen jungen und motivierten Seefahrer namens Christoph Kolumbus beauftrage, im Namen der Krone einen Weg nach Indien und den Ostpazifik zu finden, um in einer neuen Welt unvorstellbare Reichtümer zu finden. Zu diesen zählten unter anderem exotische Gewürze, die durch horrende Zölle und Aufschläge der arabischen Kaufleute schier unbezahlbar waren. Diese kontrollierten die Karawanenwege über das eurasische Festland, sowie den Seeweg durch das Rote Meer. Was Christoph letztendlich entdeckte, ist bekannt. Sein Seefahrerkollege Vasco da Gama fand letztendlich den Seeweg nach Indien und erkundete währenddessen fast die gesamte afrikanische Küste, an der er sich orientierte. Neben Indien entdeckte er die Molukken, auch Gewürzinseln genannt, welche die Araber stets versuchten geheim zu halten.

    Der horrende Preis für Pfeffer verhalf ihm gleichzeitig zu seinem Ruhm. Mit steigendem Preis wurde er als Statussymbol immer attraktiver. Somit war Pfeffer, neben Muskat und Gewürznelke, im Mittelalter ein Zeichen für Reichtum und Luxus. Heutzutage ist er, dank der aufgelösten Handelsmonopole, weltweit verfügbar und erschwinglich.

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