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Kurkuma

  • Herkunft: Indien
  • Inhalt: 60 g | Nachfüllbeutel: 70 g
  • Verarbeitung: Ganz
  • Aromen: erdige Noten, ingwerähnliches Aroma, milde Würze
  • Ebenfalls enthalten in: Berbere, Madras Curry, Ras el Hanout, Tandoori Masala

Kurkuma ist aus der indischen Küche nicht mehr wegzudenken. Die Wurzel gilt neben Galgant, Zitronengras, Chili und vielen anderen Gewürzen als Basis jeder Currypaste. Hierzuland ist sie ebenfalls unter dem Namen Gelbwurz bekannt, wir kennen sie meist aber nur als getrocknetes Pulver.

KURKUMA NACHFÜLLPACKUNG 70g

CHF9.20Preis
Mwst.
  • Der erdige Geruch, der ingwerartige Geschmack und natürlich die satte gelbe Farbe sind die wesentlichen Eigenschaften des Kurkuma-Rhizoms. Der mild-würzige Geschmack passt hervorragend zu Hülsenfrüchten, Kartoffeln, Eierspeisen und allen Gemüsen, die ein wenig exotische Nuancen brauchen.

    Unser Kurkuma kommt aus Indien und wird nach der Ernte lediglich schonend getrocknet. Durch die richtige Lagerung in unseren Keramiktöpfen büßt er kaum Geschmack ein und schmeckt auch nach Monaten noch herrlich aromatisch. Man kann ihn lange mitkochen oder mittels einer Zeste kleinreiben.

    Wissenswertes

    In Indien verwendet man Kurkuma seit etwa 4000 Jahren. Indien ist das wichtigste Anbauland für Kurkuma und verbraucht gleichzeitig circa 80 % der Welternte. Die Geschichte reicht bis zur vedischen Kultur (von 1500 bis 500 vor Christus) zurück, in der Kurkuma sogar als heilig galt und noch heute bei zahlreichen buddhistischen Riten und Traditionen Verwendung findet. Die Kleidung von Mönchen ist meist mit Kurkuma eingefärbt, Reliquien und sakrale Gegenstände werden mit dem Pulver eingerieben. Dabei symbolisiert die gelbe Farbe immer die Sonne.

    Die moderne Wissenschaft hat sich ebenfalls ausgiebig mit der Wurzel beschäftigt und festgestellt, dass Kurkuma sowohl krebshemmend als auch antioxidativ ist und entzündungshemmende Wirkungen aufweist. Bereits im frühen Mittelalter wusste man um seine heilende Wirkung und so wurde Kurkuma in Salben und Arzneien verwendet.

    Der Name stammt womöglich aus dem Arabischen al-kurkum, was ursprünglich Safran hieß. Kurkuma wurde im 8. Jahrhundert von den Mauren, die einst als Eroberer auf die Iberische Halbinsel kamen, nach Europa gebracht und fand hier vor allem in der Medizin und als Farbstoff Verwendung.

    Für die Schärfe und Farbe ist im Wesentlichen der Inhaltsstoff Curcumin verantwortlich, weshalb Kurkuma oftmals als preiswerter Ersatz für Safran beim Einfärben von Speisen und Lebensmitteln genommen wird.

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