Abonnieren Sie unseren Kräuter Lötsch Newsletter
  • Facebook
  • Instagram
© 2020 by SQUADPLAN

Malabar Pfeffer

  • Herkunft: Indien
  • Inhalt: 60 g | Nachfüllbeutel: 80 g
  • Verabeitung: Ganz
  • Aromen: warme, vollmundige Schärfe, fruchtig-ätherische Frische
  • Ebenfalls enthalten in: Madras Curry, Steakpfeffer

Schwarzer Malabar Pfeffer zählt zu den besten Pfeffersorten, die im Hochland der indischen Malabarküste wachsen.

MALABAR PFEFFER NACHFÜLLPACKUNG

CHF12.50Preis
Mwst.
  • Er wird für sein scharfes und vollmundiges Aroma geschätzt, das wunderbar mit seiner fruchtig-ätherischen Frische harmoniert und eine angenehme warme Schärfe entwickelt. Unser Malabar Pfeffer kann überall dort eingesetzt werden, wo mit einer pfeffrigen und ätherischen Frische aufgepeppt werden muss, wie in Salaten, zu Gegrilltem wie Steaks oder Geflügel aber auch als letzter Schliff an blanchiertem Gemüse.

    Unser Malabar Pfeffer wird schonend getrocknet und nur die besten Beeren kommen in unsere Keramiktöpfe. Wir empfehlen ihn zum Nachwürzen am Tisch. Zum Zerkleinern kann man ihn mörsern oder durch eine Gewürzmühle drehen. Zerstößt man ihn, erkennt man im Inneren der Pfefferbeere einen leichten Grünstich. Dies ist ein Zeichen für Frische und handwerkliches Können; die Pfefferernte und -verarbeitung ist nach wie vor Handarbeit. Mit Hilfe unserer P&S Tischschälchen fällt das Nachwürzen per Hand besonders leicht.

     

    Lach- und Fachgeschichten

    Der Pfefferstrauch stammt ursprünglich vom Hinterland der südwestindischen Malabar-Küste und wurde bereits in der Sanskrit-Literatur, welche die vedische Literatur um 1000 v. Christus ablöste, erwähnt. Indische Missionare verbreiteten ihn im Verlauf des ersten Jahrtausends n. Christus in Südostasien. Die Malabar-Küste wird auch Pfefferküste genannt, da sie als Wiege des Pfeffers gilt.

    In Europa lernte man Pfeffer im hellenistischen Zeitalter (ca. 330 v. Chr.) kennen, als er durch die arabischen und venezianischen Kaufleute eingeführt wurde. Das Handelsmonopol der exotischen Gewürze, wie auch Pfeffer, durch die Araber und Venezianer, bestand bis ins 15. Jahrhundert. Bis das Königreich Spanien einen jungen und motivierten Seefahrer namens Christoph Kolumbus beauftrage, im Namen der Krone einen Weg nach Indien und den Ostpazifik zu finden, um in einer neuen Welt unvorstellbare Reichtümer zu finden. Zu diesen zählten unter anderem exotische Gewürze, die durch horrende Zölle und Aufschläge der arabischen Kaufleute schier unbezahlbar waren. Diese kontrollierten die Karawanenwege über das eurasische Festland, sowie den Seeweg durch das Rote Meer. Was Christoph letztendlich entdeckte, ist bekannt. Sein Seefahrerkollege Vasco da Gama fand letztendlich den Seeweg nach Indien und erkundete währenddessen fast die gesamte afrikanische Küste, an der er sich orientierte. Neben Indien entdeckte er die Molukken, auch Gewürzinseln genannt, welche die Araber stets versuchten geheim zu halten.

    Der horrende Preis für Pfeffer verhalf ihm gleichzeitig zu seinem Ruhm. Mit steigendem Preis wurde er als Statussymbol immer attraktiver. Somit war Pfeffer, neben Muskat und Gewürznelke, im Mittelalter ein Zeichen für Reichtum und Luxus. Heutzutage ist er, dank der aufgelösten Handelsmonopole, weltweit verfügbar und erschwinglich.

0