Muskatblüte

  • Herkunft: Indonesien/Sri Lanka
  • Inhalt: 20 g | Nachfüllbeutel: 25 g
  • Verarbeitung: Ganz
  • Aromen: süßlich-muskatig, leichte Pfeffernoten, blumig
  • Ebenfalls enthalten in: Allerlei für Debbekooche, Glühweingewürze, Lammgewürz,Quatre Épices, Ras el Hanout, Tandoori Masala, Tikka Masala, Weihnachtsbäckerei,Wildgewürz, Kürbiskuchengewürz, Kürbissalz

Die Muskatblüte ist der feine Samenmantel, der die Muskatnuss während der Reife umhüllt. Sie ist vor allem in Nordindien verbreitet, wo mit ihr Schmorgerichte und Joghurtsaucen verfeinert werden. Hierzuland ist die Blüte, auch Macis genannt, traditioneller Bestandteil des Dresdner Stollens.

MUSKATBLÜTE NACHFÜLLPACKUNG

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  • Muskatblüte ist etwas milder und aromatischer als die Muskatnuss, ebenso ist sie feiner und süßlicher. Beide Gewürze ähneln sich zwar, jedoch ist die Muskatnuss pfeffriger und intensiver. Beide haben grundliegend das gleiche unverwechselbare Aroma – die Blüte schmeckt aber etwas blumiger und eignet sich daher besser zu milden oder süßen Gerichten wie Kartoffeln, Gemüse oder auch Honigkuchen und Früchtebrot.

    Unsere Muskatblüte kommt aus Südostasien wo sie, wie die Muskatnuss, per Hand gewonnen wird. Die Macis wird schonend getrocknet und landet mit vollem Aroma in unseren Keramikdosen. Man kann sie in Saucen oder Suppen mitköcheln lassen, alternativ im Mörser fein zerkleinern und über die fertigen Speisen streuen.

     

    Wissenswertes

    Der Muskatnussbaum wurde als erstes auf den Banda-Inseln im Pazifik, die ein Teil der Molukken sind, bei Indonesien entdeckt. Bis dato waren die Inseln das einzige natürliche Vorkommen des Muskatnussbaumes, was sich die kurz darauf folgenden Kolonialherren zu Nutze machten. Die Muskatnuss war bereits seit etwa dem 11. Jahrhundert in Europa durch die Araber bekannt, die jedoch ein großes Geheimnis aus dem Ursprung machten. Die Holländer drangen in den Pazifik vor und installierten ab dem 17. Jahrhundert eine Schreckensherrschaft über den Banda-Inseln und kontrollierten vollständig das selbst errichtete Muskatmonopol, das dem über 100-jährigen Nelkenmonopol folgte. Der Preis für die Muskatnuss stieg daher ins Unermessliche. Adelige und reiche Kaufleute trugen fortan Muskatnüsse in Ledersäckchen als Statussymbol bei sich und würzten zu Tisch Wein und Bier.

    Die Engländer stießen ebenfalls im 17. Jahrhundert in den Pazifik vor und führten mit den Holländern einen mehrjährigen Krieg um die Banda-Inseln, dem fast die gesamte bandanesische Bevölkerung von etwa 15.000 Menschen nebst sämtlichen britischen Garnisonen zum Opfer fielen. Unglaublich: Die Muskatnuss hatte indirekte Auswirkungen auf die britische Politik im damaligen Nordamerika. Um den verlustreichen Streit um die Inseln zu beenden, einigten die Briten sich 1667 mit den Holländern und tauschten die Pazifik-Insel Run gegen eine Kolonie der Holländer, die vor der nordamerikanischen Küste lag: Die Insel Manhattan.

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